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Alte Wege und Straßenzüge
Mit freundlicher Genehmigung von karstwanderweg.de (Link zum Originalartikel) In Nord – Süd – Richtung wurde der Rotenberg von zahlreichen Straßen und Wegen überquert, davon war mindestens eine Trasse überregional. Die Nürnberger Handels- und Heerstraße war eine wichtige Verbindung zwischen den Handelsmetropolen des Mittelmeers und den alten Salz- und Handelsstädten in Norddeutschland. Vom Eichsfeld führte ein Wegezug dieser Straße direkt in nördliche Richtung über Pöhlde. Ein weiterer teilte sich bei Gieboldehausen in zwei Stränge. Eine östliche Route nahm nahm ihren Verlauf direkt über den Rotenberg nach Hattorf um dort die Oder zu überqueren, weiter durch den Krücker Richtung Westharz. Ungünstiger Verlauf und schwieriges Gelände, besonders bei Regen und Schnee, ließen nur Reitern, leichten Gespannen…
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Die Beber
Mit freundlicher Genehmigung von karstwanderweg.de Der Blick schweift über den breitesten Abschnitt des Pöhlder Beckens. Wir stehen auf dem Ausstrich des Buntsandsteins; die weite Senke wird – wie an vielen Stellen des Südharzes – von zwei Subrosionssenken gebildet, die hier aber miteinander verschmolzen sind: der Auslaugungssenke über dem mächtigen Werra-Anhydrit, das ist hier das Odertal, und der gemeinsamen Auslaugungssenke über dem Basal- und dem Hauptanhydrit, das ist hier das Tal der Beber. Dieser südliche Nebenbach der Oder entwässert das östlich angrenzende Hügelland um Königshagen, in dem zahlreiche große und kleine Erdfälle die Anwesenheit dieser Gipsschichten im Untergrund anzeigen. Die Beber nimmt in Pöhlde den von der Oder abgeleiteten Mühlengraben auf…
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Der Zandersberg im Pöhlder Becken
Mit freundlicher Genehmigung von karstwanderweg.de Zandersberg im Pöhlder Becken Die Erdfälle am Standort verdanken ihre Entstehung der gleichen geologischen Situation, wie der bekannte benachbarte Erdfallsee „Beberteich“. Der große Erdfall, hier am Standort, wurde einst durch Tonabbau künstlich erweitert und dadurch in seiner Form verändert. Die nordwest südost streichende Hügelkette markiert den im Untergrund befindlichen Hauptanhydrit, der hier fast an der Tagesoberfläche ausstreicht. Er wird von Auslaugungsrückständen und dem Buntsandstein schwach bedeckt. Das lösungsfreudige Gipsgestein ermöglichte im Untergrund die Bildung von Höhlen. Bei der Raumerweiterung stürzten diese ein, und tiefe Erdfälle durchbrachen die Deckschichten bis zur Erdoberfläche. So bilden sich markante Erdfalltrichter bis in die Gegenwart hinein. Die tonigen Sedimente der…